|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
WCM nicht kaufen 16.12.2002
sunday-market
Die Analysten von "sunday-market" raten derzeit von einem Engagement in die Aktien der WCM Beteiligungs- und Grundbesitz AG (WKN 780100) ab.
Im Gespräch mit "sunday-market" sage CEO Roland Flach, dass er im kommenden Jahr eine Normalisierung der Geschäfte erwarte. Zudem wolle sich die Gruppe mit neuen Transaktionen beschäftigen. Ebenfalls strebe das Unternehmen eine deutliche Verbesserung des Ergebnisses an.
In diesem Jahr müssten Investoren sich noch auf tiefrote Zahlen einstellen. Nach neun Monaten habe WCM ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von minus 121,4 Millionen Euro ausgewiesen. Das EBITDA habe 40,6 Millionen Euro erreicht.
Allein im dritten Quartal sei der Verlust der operativen Tätigkeit bei gut 111 Millionen Euro gelandet. Der hohe Verlust sei hauptsächlich durch massive Abschreibungen auf das im Wert deutlich gesunkene Beteiligungsportfolio entstanden.
Konkrete Zahlen habe Flach für das Gesamtjahr nicht nennen wollen. Der Firmenchef habe allerdings weitere Abschreibungen nicht zwingend ausgeschlossen. Zum heutigen Zeitpunkt sei es aber noch nicht endgültig abschätzbar ob und in welcher Höhe Wertberichtigungen am Jahresende anfallen würden. Entscheidend werde der Verlauf des Kapitalmarktes sein. Sodann könne es durchaus sein, dass WCM in 2002 noch einen höheren Verlust als nach neun Monaten zeigen werde.
Bis zum Herbst 2003 wolle sich der CEO von gewerblichen Immobilien im Wert von rund 500 Millionen Euro trennen. Nach eigenen Angaben könnten in diesem Jahr daraus noch 40 bis 50 Millionen Euro eingefahren werden.
Das Unternehmen werde auf Grund des finanziell angeschlagenen Großaktionärs Karl Ehlerding als Übernahmekandidat gesehen. Flach bestätige "sunday-market" gegenüber mit mehreren Interessenten in Verhandlungen zu stehen und konkrete Gespräche zu führen. Zeitlich könne sich dieser Vorgang aber recht lange hinziehen, so dass eine Meldung diesbezüglich in den nächsten drei Monaten nicht zu erwarten sei.
Trotz potenzieller Übernahmephantasie raten die Analysten von "sunday-market" zunächst von einem Engagement in WCM ab. Die Aktie dürfte sich marktkonform entwickeln.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|